Computermuseum der Fakultät Informatik
Graphic-Terminal TEK 4015
TEK 4015 <<< >>> ^^^
Rechts neben dem Terminal steht der PDP-8/L, an dessen Konsolschnittstelle
es angeschlossen ist.
Vor dem PDP-8 liegt die noch im Aufbau befindliche Ein-Ausgabeerweiterung,
die den Computer um zwei V24- und zwei 12-Bit Parallelschnittstellen sowie
einen Timer erweitert.
Dieses Terminal arbeitet mit einer Speicherbildröhre, und hat eine
graphische Auflösung von 4096 * 3078 Bildpunkten.
Das Verfahren der Bildspeicherung beruht nicht auf einem Bildwieder-
holspeicher, sondern ist ähnlich wie bei einem EPROM: Auf einem
sehr gut isolierten Träger werden Ladungen gespeichert. Die Bild-
wiederholrate ist daher 0 Hz.
Eine Folge dieses Verfahrens ist, daß ein einmal beschriebener Teil
des Schirms nicht mehr gelöscht werden kann. Der Bildschirm ist nur
komplett löschbar. Wer das Wort 'Flash-EPROM' einmal wörtlich nehmen
will, kann sich ansehen wie der Schirm mit einem hellen Flash gelöscht
wird.
Eine zweite Folge des Speicherschirmes ist, daß mehrere Zeichen wie
bei einem Drucker übereinander dargestellt werden können, was sich
sehr gut zur Darstellung von ASCII-Art eignet.
Weitere Features:
Zwei Schriftarten: ASCII und APL, vier verschiedene Schriftgrößen,
zweispaltige Textausgabe.
Vektorgraphik mit verschiedenen Linientypen (solid, dot, dash, dash-dot),
graphische Eingabe über ein Graphiktablett (DIN A0 (!)) oder über
ein durch zwei Stellpotis auf dem Bildschirm plazierbares Fadenkreuz.
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