Computermuseum der Fakultät Informatik english français

Madas 20A

Bild: Gesamtansicht Madas 20a

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Hersteller: W. Egli Typ: 20A Baujahr: 1951 (Konstruktion 1935) Technik: mechanische Staffelwalzenmaschine elektrischer Antrieb Preis: RM 3500,- (1935)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man, die Arbeit der menschlichen Rechenknechte an den mechanischen Rechenmaschinen durch den Anbau von Elektromotoren zu erleichtern. Der Bediener mußte nicht mehr kurbeln, sondern drückte eine Motortaste, was eine Umdrehung der Hauptwelle auslöste. Ab etwa 1925 waren die Hersteller in der Lage, die Division und die Multiplikation, die sich ja aus einer Serie von Subtraktionen, Addi- tionen und Schiebeoperationen zusammensetzen, zu automatisieren. Man baute sozusagen der Arithmetikeinheit, die eine einfache Rechenmaschine darstellt, noch eine Mikroprogrammsteuerung an, die automatisch kom- plexere Operationen durchführt. Interessant ist, daß es einfacher ist, eine vollautomatische Division zu realisieren, als eine vollautomatische Multiplikation. Diese vollautomatischen Rechenmaschinen waren so sensationell, daß man sie Superautomaten nannte. Der Name MADAS ist ein Akronym für: Multiplikation, Automatische Division, Addition und Subtraktion.

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