Computermuseum der Fakultät Informatik englisch

Architektur des PIP 2650

Die Register des 2650: 7 6 5 4 3 2 1 0 :-----------------: : R0 : :-----------------: 7 6 5 4 3 2 1 0 7 6 5 4 3 2 1 0 7 6 5 4 3 2 1 0 :-----------------: :-----------------: :-----------------: : R1 : : R1' : : PSWU :----: :-----------------: :-----------------: :-----------------: : : R2 : : R2' : : PSWL : : :-----------------: :-----------------: :-----------------: : : R3 : : R3' : : :-----------------: :-----------------: : : 4 3 2 1 0 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 : :----:--------------------------: : : : IAR 13 Bit : : :----:--------------------------: : :-------------------------------: : : : : : IAR-Stack :<------------------------: : 8 * 15 Bit : : : :-------------------------------: R0 ist der Akkumulator, R1 bis R3 sind allgemeine 8-Bit-Register. Es gibt zwei Registersätze: Rx und Rx'. Durch ein Bit im Register PSWL kann zwischen den beiden Registersätzen umgeschaltet werden. Das ermög- licht eine schnelle Reaktionszeit bei der Interruptbearbeitung. Der Programmzähler IAR ("Instruction Address Register") besteht aus zwei Teilen: Die unteren 13 Bit zählen wie üblich bei jedem Programmschritt aufwärts. Die oberen zwei Bits werden nicht inkremtiert. Dadurch ist der Speicheradressraum in 4 Seiten zu je 8192 Bit aufgeteilt. Das 16. Adressbit wird wie beim hp2100 und anderen Minicomputern dazu verwendet, eine indirekte Adressierung zu bewirken. Bei Unterprogrammaufrufen wird der Stand des IAR auf einem auf dem Chip integrierten 8 Worte tiefen Hardwarestack gesichert. Das erhöht zwar die Reaktionsgeschwindigkeit bei Interrupts, wozu auch die einfache Möglich- keit, den Registersatz umzuschalten gehört, es ist aber ein hartes Limit, das nicht umgangen werden kann, und das eine Erweiterung der Hardware und der Software über einen bestimmten Punkt in keiner Weise zulässt. Mikroprozessoren mit solchen Einschränkungen sind deshalb sehr rasch wieder ausgestorben.

zur Homepage des Computermuseums