zurück

Computermuseum der Fakultät Informatik

Neues vom PDP8/L (27.11.97)

zurück

Die Seite ist knallgrün, das heißt, heute ist zum ersten Mal der FOCAL-69-Interpreter wieder gelaufen.

PDP8/L

Der zweitälteste Minicomputer im Museum. Baujahr 1969, 4K-Kernspeicher, eine serielle Schnittstelle. In diese 4K Hauptspeicher passt sehr viel hinein: z. B. ein FORTRAN-Compiler ein LISP-Interpreter ein Schachprogramm ein FOCAL-Interpreter ein Assembler ein Texteditor R.B.W.s Helploader Etwas zum physischen Aufbau der Maschine: Die gesamte Maschine besteht aus einem Rahmen, der 4*36 Steck- fassungen enthält. In diesen Fassungen stecken sogenannte Flip-Chip-Module, das sind Platinen mit den Abmessungen 60*125 mm (einfache Höhe) oder 128*125 (doppelte Höhe). Es gibt drei ver- schiedene farblich kodierte Modultypen: White : Kabel-Anschlüsse. (z. B. Verbindung zum Netzteil und zum Core) Green : Analogmodule. Die Lese-Schreibverstärker sowie der Matrizendekoder des Core. Mauve : Digitalmodule, enthalten 3 bis 6 SSI-TTL-ICs. Die doppelt hohen Module enthalten bis zu 18 IC's. Insgesamt enthält die CPU 54 einfach hohe und 9 doppelt hohe M-Module. Anfang Oktober dieses Jahres wurde die Maschine vom Schlag getroffen: Chronik des GAU

zurück zur Homepage des Computermuseums