Computermuseum der Fakultät Informatik

Messungen mit dem Tek 555

Album S. 1

Natürlich haben wir die Köpfe nicht nur so zum Spaß demontiert: Leider ist die Trommel nicht mehr in so einem ganz hervorragenden Zustand. Zum einen hat sie schon einige Head-Crashs hinter sich gehabt, als wir den Rechner übernahmen, und zum anderen geriet sie bei uns während eines Probelaufs plötzlich in radiale Schwingungen, was einen multiplen Head- crash auf einer der Kopfmontageschienen zur Folge hatte, der zum Glück gerade noch glimpflich verlief.

Kopfträger demontiert.

Zu den Messungen verwenden wir mal wieder unseren GPS: Das Tektronix 555. Das kleine digitale Speicheroszillosp von HP in der Mitte hinter dem LGP 30 ist bei weitem nicht leistungsfähig genug: Es hat nur zwei Kanäle und keinen externen Triggereingang.

Hier zwei Schirmfotografien.

3 Köpfe größer

Oben und unten das gleiche Schirmbild. Unten kann man den Schirm besser erkennen, oben die hervorragend erhaltene Frontplatte des 40 Jahre alten Oszis.

Ein echter Zweistrahler! Jeder Strahl wird alternierend betrieben, so daß 4 Kanäle zur Verfügung stehen.

3 Köpfe größer

Der obere Kanal zeigt den Bit-Takt von 137kHz. Darunter der noch analoge Ausgang des Leseverstärkers: Jeder Flußwechsel auf der Trommel schaltet das Leseflipflop um. Der Ausgang des Leseflipflops ist auf dem 3. Kanal von oben zu erkennen. Ganz unten ist die Ausführungsphase (Ph 4) des Befehls, auf den getriggert wird. Da das Oszi einen externen Triggereingang besitzt, hätte man bei Bedarf auch noch ein viertes, interessanteres Signal auf Kanal 4 darstellen können.