Computermuseum der Fakultät Informatik


LGP-30


Hierbei handelt es sich um einen röhrenbestückten Magnettrommelrechner
der ersten Generation. Angesichts seines Volumens und seines Einsatz-
gebietes kann man ihn als einen sehr frühen Mini- oder Personalcomputer
bezeichnen. Der Rechner ist in sehr gut erhaltenen Originalzustand, und
inzwischen wieder voll funktionsfähig.

Bild des LGP-30 beim IVD
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Zum obichten Bild: Die Aufnahme stammt etwa aus dem Jahr 1968 und zeigt
Herrn Richard Herbrik am LGP-30 des Institut für Verfahrenstechnik und
Dampfkesselwesen. Leider ist das Photo sehr verblasst, so dass man die 
Farbe des Rechners nicht mehr erkennen kann.
Was jedoch deutlich zu sehen ist, ist der dunkle Kratzer auf der Front
des Lochstreifenleser/stanzer. Er ist noch heute zu sehen. Ausserdem
sind die Tesafilmspuren noch vorhanden, mit der die Pocketreferencecard
rechts neben dem Display des Rechners festgeklebt war. Da sie sich als
absolut Lösungsmittelfest zeigten, haben wir wieder eine solche
Karte dahingeklebt, wo sie vor 32 Jahren auch schon war.
Auf dem Photo ist also tatsächlich der Rechner abgebildet, der heute im
Computermuseum steht.
Inzwischen wissen wir etwas mehr zur Geschichte dieses Rechners: Er war
nicht von Anfang an bei der Uni im Einsatz, sondern gehörte der Firma
Stahlbau Seibert in Saarbrücken / Aschaffenburg. Er wurde dann wohl vom
Hersteller zurrückgenommen, umlackiert und an die Uni verkauft.
Mehr Informationen zum LGP-30:
* ein zerlegter LGP-30
* Allgemeines + Bilder
* Das erste Einschalten (28.12.99)
* Zwei Befehle funktionieren nicht (5.1.00)
* Pi auf 50 Stellen + Highspeed Tapereader (26.1.00)
* Highspeed Tapereader (2.2.00)
* Das Logik-Board (3.4.00)
* Kolloquium am 11.7.2000


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