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Computermuseum der Fakultät Informatik

Friden Flexowriter

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Die Tastatur in der Realität Oberhalb der Tastatur gibts es einige Tasten, um den Lochstreifenleser/ -stanzer zu steuern. Das weiße Rechteck in der Mitte ist eine Lampe, die aufleuchtet, wenn der Rechner eine Eingabe erwartet. Der Taster ganz rechts oben startet den Rechner, wenn die Eingabe beendet ist. Damals kam noch niemand auf die Idee, eine Eingabe mit der Wagen- rücklauftaste abzuschließen, die bei heutigen Tastaturen mittlerweile 'Enter' oder 'Eingabetaste' heißt.

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Der RISC Wieviele Befehle braucht Herr von Neumann um einen Compiler zu imple- mentieren? Ich weiß es nicht. Der LGP 30 braucht 16. Wieviele Adressierungsarten? 1. Stack? Das hat meine Mutter noch nie gekocht. Assembler? Etwas für Weicheier. Jede der weißen Tasten erzeugt einen Code, der einem Maschinenbefehl entspricht. A wie Addition, S wie Subtraktion, P wie Print usw. Fazit: Alles geniale ist einfach.

Probedruck

Was ist denn ASCII? Dieser neumodische Kram wurde erst ca. 1963 genormt. Davor bastelte sich jeder Gerätehersteller seinen eigenen Code. Hier ein Ausdruck des gesamten Zeichensatzes. Man sieht, daß sehr viel Wert auf eine schöne Ausgabe gelegt wurde: Mehrfarbdruck, Groß-Klein- schreibung konnte das Studentenwerk Stuttgart erst zwei Jahrzehnte später. Und übrigens: Eine 1 kann man in der Stuttgarter Zeitung auch heute noch nicht von einem kleinen L unterscheiden. Deshalb wurde sie bei Friden bereits im Jahr 1958 wegrationalisiert.

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