Computermuseum der Fakultät Informatik englisch

"The winner hit the line..."

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Die Pinbelegung Das IC wird mit 2 Betriebsspannungen, -12V und -25V gegen Masse betrie- ben. Der 2-Phasentakt clk-1 und clk-2 hat im Busicomrechner eine Frequenz von 20kHz und einen Pegel von 0 und -25V. Viele alte Mikroprozessoren benötigten Mehrphasentakte, die einen höheren Pegel hatten, als der Rest der Logik. Einer der letzten dieser Prozessoren war der Z8001, dessen Takt +12V Pegel hatte. Anders als die späteren Taschenrechnerchips, bei denen die Tastatur in einer Matrix angeordnet ist, hat beim MK6010 jede Taste einen eigenen Pin. Der Aktivpegel ist -12V statisch. Lediglich die Zifferntasten sind über einen Diodenenkoder geführt, so dass hierfür nur 4 Leitungen not- wendig sind, (8-4-2-1-Kodierung, 0 ist durch 1010 kodiert). Vermutlich zum Entprellen der Tastatur, aber auch zum Schutz der Eingänge des ICs vor statischen Entladungen sind die Eingänge mit RC-Tiefpässen beschal- tet. Der Drehschalter für die Nachkommastellen führt zu den beiden Eingängen DPsl1 und DPsl2. Die vier einstellbaren Kommapositionen sind fest ein- kodiert. Sämtliche Ausgänge besitzen auf der Platine Pegel zwischen 0 und -1,25V. Da das IC zu kostbar ist, um es durch zu intensives Rumexperimentieren zu gefährden, können wir nur vermuten, dass es sich um "open-drain", also Stromausgänge handelt und der Spannungshub an den Ausgängen durch die angeschlossenen Eingänge der Displaytreiber bestimmt wird. Die einzelnen Ziffernstellen werden von den Ausgägen Dig 1 (LSB) bis Dig 12 aktiviert, die 8 Segmente der Vakuumfloureszenzanzeig über die Ausgänge Seg a bis Seg h. Der Dezimalpunkt DP ist nur in den unteren 6 Stellen angesteuert, das Vorzeichen wird durch eine Glimmlampe ange- zeigt. Die Vornullenunterdrückung geschieht nicht durch Dunkeltastung aller 8 Segmente, sondern durch Unterdrückung der enstprechenden Digit- Impulse.

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